NOSMOKER ORION V3 EDELSTAHL AKKUTRÄGER MIT ESS VERDAMPFER

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Nosmoker Orion V3 Edelstahl Akkuträger mit ESS Verdampfer

 

Orion V3 Technische Spezifikation und Anwendungshinweise
 
 
0. Allgemeines
 
 
Die elektronische Zigarette Orion V3 der Firma Nosmoker ist mit einer Elektronik ausgestattet, die
über ein kleines Display und einen Bedientaster verfügt, und so in verschiedenen Menüpunkten
Einstellungen erlaubt und diverse Werte anzeigen kann.
 
Die Einstellungen und Bedienung erfolgen intuitiv über kurzes oder längeres Betätigen des Tasters.
Wird der Taster länger als 0.25 Sekunden gedrückt gehalten, erfolgt die Leistungsabgabe an die
Heizwicklung, bis der Taster wieder losgelassen wird oder die maximale Dampfzeit von 19 Sekunden
erreicht ist (leistungsabhängig, siehe 2. Zeitliche Begrenzung).
 
Anders als alle Mitbewerberprodukte arbeitet der Orion V3 mit einer völlig neuen Technik. Die
Leistungsabgabe erfolgt mit einer echten Wechselspannung (+/- relativ zum Gehäuse) und nicht mit
einer eingestellten Gleichspannung oder einer pulsweiten-modulierten konstanten Spannung.
Technikinteressierte bitte beachten: Eine Messung der Leistung an der Heizwicklung kann nur mit
einem sehr schnellen RMS-Messgerät (root-mean-sqare oder Effektivwert, Bandbreite des
Messgeräts > 10MHz) ermittelt werden!
 
Die ausgewählte Leistung ist zusammen mit dem Aufbau der Wicklung für das Dampfergebnis
entscheidend. Bei Wicklungen um 3 Ohm, also bei relativ vielen Wicklungen ist das verdampfte
Volumen bei gleicher Leistung größer als bei wenigen Wicklungen. Der „Flash“ und auch der
Geschmack sind dagegen bei geringerem Volumen aber schnellerer Verdampfung (höhere
Temperatur) stärker beziehungsweise intensiver. Hier muss der Anwender die für ihn passende
Konfiguration herausfinden. Wir empfehlen die Wahl einer mittleren Leistung zwischen 7W bis 10W
und einen Wickelwiderstand von 1.5 Ohm bis 2 Ohm (Annahme eines Kanthaldraht von 0,16mm
Durchmesser).
 
Der Orion V3 wird durch 5-maliges schnelles Drücken des Tasters eingeschaltet. Bei fortlaufendem
kurzem Drücken werden nach einander die Menüprogramme P1 bis P6 und das Fehlermenü E
angezeigt. Wird der Taster bei einem angezeigten Menüpunkt nicht mehr betätigt, erscheint nach ca.
1.0 Sekunden der in diesem Menüpunkt eingestellte Wert für 2 Sekunden. Dieser ist dann durch
erneutes mehrfaches Betätigen, oder längeres gedrückt Halten (auto-repeat) zu verändern.
Sobald die Anzeige erlischt und der Taster länger als ca. 0.25 Sekunden gedrückt wird, erfolgt die
Leistungsabgabe.1. Leistungsregelung Die im Orion V3 eingebaute Elektronik ist in der Lage, die
Leistung an der Heizwicklung im Bereich von 5W bis 15W zu regeln. Die Regelung erfolgt dabei
unabhängig vom Widerstand der Heizwicklung!
 
Das heißt, es ist nicht von Belang, ob der Wickelwiderstand 1 Ohm oder 3 Ohm beträgt, es wird stets
die vorgewählte Leistung abgegeben!
 
Hinweis: Selbst wenn der Widerstand außerhalb des überwachten Bereichs von 1-3 Ohm liegt, kann
nach Quittieren der Fehlermeldung „E2 Widerstand zu hoch“ oder „E3 Widerstand zu klein“ die
Wicklung bestromt, also Leistung abgegeben werden. Siehe dazu auch den Abschnitt
„Widerstandsmessung“. Außerhalb des empfohlenen Widerstandsbereichs wird das Dampfergebnis
von den meisten Anwendern aber als unbefriedigend beurteilt.
 
 
2. Zeitliche Begrenzung der Leistungsabgabe
 
 
Der Orion V3 ist mit einer leistungsabhängigen zeitlichen Begrenzung des Dampfens ausgestattet.
Während bei kleiner Leistung von 5W für 19 Sekunden gedampft werden kann, reduziert sich die
maximale Dampfzeit pro Watt um jeweils 1 Sekunde. Bei 15W beträgt demnach die maximale
Dampfzeit 10 Sekunden. Die Reduzierung erfolgt nicht etwa um die Elektronik zu schützen, sondern
um im Fehlerfall, zum Beispiel beim unbeabsichtigtem Betätigend es Tasters in der Tasche, das
erzeugte Kondensat zu begrenzen.
 
 
3. Kurzschlussschutz 
 
 
Beim Wickeln des Heizdrahtes kann es zu unbeabsichtigten Kurzschlüssen zwischen dem Anschluss
für den Heizdraht (Gewindestange) und dem Gehäuse kommen. Wird dann der Taster betätigt,
machen Sie sich keine Sorgen, dass etwas kaputt gehen könnte. Die Elektronik zeigt mittels der
Fehlermeldung „E4 Kurzschluss oder Wackelkontakt“ einen satten Kurzschluss beziehungsweise
einen schlechten Kontakt an. Nach Quittieren des Fehlers – und Beheben des Kurschlusses – kann
wieder gedampft werden. Der Fehler E4 erscheint im Gegensatz zum Fehler E1 (Wicklung offen),
wenn während der Leistungsabgabe ein Kurzschluss oder eine Wicklungsunterbrechung erfolgt. E1
erscheint dagegen sobald die Wicklung geöffnet wird, beispielsweise beim Erstellen der Wicklung.
 
 
4. Verpolungsschutz
 
 
Verschiedene Akkuhersteller bieten Akkus an, bei denen die Polarität nicht so einfach ersichtlich ist,
wie bei handelsüblichen Batterien. Sollten Sie in der Vergangenheit aus Versehen den Akku falsch
herum eingelegt haben, konnte es passieren, dass die Heizwicklung permanent mit Strom versorgt
oder gar der Leistungsschalter beschädigt wurden. Nicht so beim Orion V3! Er verfügt über einen
Verpolungsschutz, bei dem im Falle der Falschpolung des Akkus kein Strom fließt. Ein Dampfen ist
dann natürlich nicht möglich.
 
 
5. Akku-Tiefentladeschutz
 
 
Handelsübliche Lithium-Ionen Akkus besitzen eine Spannung um 4 V im voll aufgeladenen Zustand.
Während der Entladung sinkt dann die Spannung auf einen Wert von etwa 3.7 V bis 3.3 V, der über
einen längeren Zeitraum während der Entladung nur langsam absinkt. Gegen Ende der Entladung
sinkt die Akkuspannung dann schneller bis die Spannung einen Wert von etwa 2.7V erreicht, unter
den der Akku nicht weiter entladen werden darf, da er sonst durch chemische Prozesse beschädigt
und zerstört wird. 
Bei Verwendung des Li-Ion Akkus in einer elektrischen Zigarette wird bei den meisten Geräten bei
einer bestimmte voreingestellten Spannung von typischen 3.3V relativ plötzlich der Betrieb
eingestellt. Das ist für den Anwender besonders dann ärgerlich, wenn er unterwegs keinen ErsatzAkku zur Hand hat. 
Die Elektronik im Orion V3 dagegen schalten nicht plötzlich ab. Ab einer vom Anwender in
bestimmten Grenzen einstellbaren Spannungsschwelle tritt eine Leistungsreduktion in Kraft, die für
eine gewisse Zeit ein Dampfen mit verringerter Leistung ermöglicht, ohne dass an den Einstellung
etwas geändert werden müsste. Die Reduzierung der Leistung ist umso stärker je tiefer der Akku sich
entlädt. 
Der Vom Anwender unter P5 eingestellte Parameter justiert denjenigen Wert, bei dem die Elektronik
die Leistungsentnahme auf 7.5Watt reduziert hat. Sinkt die Akkuspannung unter diesen Wert,
ist keinweiteres Dampfen mehr möglich. In diesem Fall wird die Fehlermeldung E5 „ Akkuspannung zu klein“
angezeigt. Die Leistungsreduktion beginnt immer 0.4V oberhalb der eingestellten Schwelle. Bei
einem eingestellten Wert von zum Beispiel 2.9 (V) beginnt die Leistungsreduktion also bei einer
Akkuspannung (unter Last) von 3.3V.
Achtung: Auf Wunsch des Kunden wurde keine automatische Erkennung von 1 oder 2 Akkus (in Serie)
implementiert. Das kann dazu führen, dass bei falsch eingestellter Schwelle und Verwendung von
zwei Akkus in Serie, diese tief Entladen werden können, mit den damit verbundenen Gefahren.
Zusätzlich zu beachten: Stellt der Kunde z.B. 5.5 V bei zwei Akkus ein, und wechselt dann auf einen
Akku, wird die Fehlermeldung E5 angezeigt und es kann nicht gedampft werden.